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OP-Saal mit zwei Ärzten in Kittel und mit Mundschutz

Die OTH Regensburg beteiligt sich an einer neuen bayerischen KI-Initiative zum Aufbau einer vertrauenswürdigen KI-Plattform „made in Bavaria“. Im Fokus stehen zentrale Zukunftsfelder wie Gesundheit und Robotik.

Der Beitrag der Hochschule erfolgt über das Forschungsprojekt „MusteR-FM“, das von Prof. Dr. Christoph Palm geleitet wird. Gemeinsam mit Partnern der Technischen Universität München und des Universitätsklinikums Augsburg arbeitet das Team an KI-Systemen für minimalinvasive und endoskopische Operationen.

Ziel ist die Entwicklung eines KI-Basismodells, das chirurgische Abläufe analysieren und verstehen kann. Dafür wird die KI mit Videoaufnahmen aus Operationen trainiert und lernt, unterschiedliche Phasen eines Eingriffs zu erkennen – etwa Vorbereitung, Schneiden oder Nähen.

Forschungsprojekt soll intelligente Assistenzsysteme für chirurgische Eingriffe ermöglichen

Langfristig sollen daraus intelligente Assistenzsysteme entstehen, die medizinisches Personal im Operationssaal unterstützen, Informationen bereitstellen oder den nächsten Schritt eines Eingriffs vorhersagen können.

Das Projekt verbindet dabei Forschung in den Bereichen Medizin und Robotik und setzt auf leistungsfähige KI-Infrastrukturen. Die notwendige Rechenleistung wird im Regionalen Rechenzentrum Erlangen aufgebaut, das künftig über rund 1.400 Hochleistungsprozessoren verfügen soll.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Open Source: Die entwickelten Technologien sollen frei zugänglich sein und auch Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen als Grundlage für eigene Anwendungen dienen.

Das Projekt startet offiziell im Mai 2026 und ist zunächst auf 15 Monate angelegt.