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Das IFI-Programm soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Informatik in Deutschland stärken, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz. Dafür ermöglicht der DAAD Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Forschungsaufenthalte an führenden internationalen Einrichtungen. Die Förderung orientiert sich am KI-Aktionsplan des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Für Postdocs sind Forschungsaufenthalte von drei bis 24 Monaten an einem der Partnerinstitute vorgesehen. Promovierende können für ein bis zwölf Monate gefördert werden. Ihre Forschungsaufenthalte finden insbesondere an Partnerinstituten im Rahmen von IFI-Forschungsgruppen statt.
Partnerinstitute in den USA, Kanada und Japan
Zu den im aktuellen Programmflyer genannten Partnern gehören das International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley, das Mila – Institut québécois d’intelligence artificielle in Montreal sowie das National Institute of Informatics (NII) in Tokio.
Neben der eigentlichen Forschungsförderung setzt IFI auf internationale Vernetzung: Veranstaltungen für aktuelle und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind fester Bestandteil des Förderkonzepts.
Bewerbungen laufend möglich
Das IFI-Programm läuft derzeit bis zum 30. Juni 2029. Stipendienaufenthalte können laufend beantragt werden. Forschungsaufenthalte für Masterstudierende werden dagegen künftig nicht mehr über das Programm gefördert.
Damit bietet das Programm insbesondere Promovierenden und Postdocs aus der KI- und Informatikforschung die Möglichkeit, internationale Forschungserfahrung zu sammeln, Kontakte zu führenden Einrichtungen aufzubauen und ihre wissenschaftlichen Netzwerke langfristig zu erweitern.